IMPULSVORTRAG: SCHLAF IM BETRIEBLICHEN UMFELD

Villingen-Schwenningen, den 08.05.2019. Die Deutsche Rentenversicherung am Standort in Villingen-Schwenningen, veranstaltete für Ihre Mitarbeiter einen Inhouse Vortrag zur Bedeutung von Schlaf und Regeneration im betrieblichen Umfeld.

Rund 80% aller deutschen Arbeitnehmer erscheinen am Morgen müde und/ oder erschöpft am Arbeitsplatz (DAK Studie 2017, „Müdes Deutschland“). Die gesundheitlichen Auswirkungen von zu wenig Schlaf sind enorm. Aus diesem Grund entschloss sich die DRV am Standort in Villingen-Schwenningen, im Rahmen des betrieblichen Gesundheitsmanagement, aktiv zu werden.

Neugierige 30 Teilnehmer warteten gespannt auf den Vortrag von Herrn Andre Alesi. Begonnen wurde die Präsentation mit kurzen Fakten über das Thema Schlaf, welche dazu dienen sollten, das Verständnis und die Sensibilität für das Thema „Akkus wieder aufladen“ aufzubauen. Die Funktionsweise der inneren Uhr, sowie die Auswirkungen von  Chronotypen wurde den Teilnehmern nähergebracht, um Verhaltensweisen Ihrerseits am Arbeitsplatz und auch im privaten Leben, aus gesundheitlicher und leistungsorientierter Perspektive zu verbessern.

Während des Vortrags wurden vor allem Munter- und Müdemacher identifiziert. Auch gerade solche, die unterbewusst gar nicht in Verbindung mit Schlafproblemen und/ oder Erholung gebracht werden. Als Muntermacher gilt beispielsweise Licht. Licht reguliert unseren Tag-/ Nachtrhythmus mit der Produktion von z.B. Melatonin, unserem Schlafhormon. Somit erklärte Herr Alesi wie die Mitarbeiter durch natürliches Sonnenlicht am Morgen fit werden, jedoch das schwache und lux-arme Licht am Arbeitsplatz den Körper schwächt. Andererseits kann zu viel Licht am Abend, beispielsweise im Bad beim Zähneputzen, dafür sorgen das unser Körper „Tag-Signale“ bekommt und dadurch wieder wach wird.

Ein Thema, das die Teilnehmer interessierte, war das Thema Elektrosmog. Themen wie Handy im Schlafzimmer, WLAN und andere hochfrequente Elektrogeräte wurden hierbei behandelt. Auf die Aussage das Handys im Schlafzimmer nicht sein sollten und wenn nur im Flugmodus, reagierten die meisten Teilnehmer gleich. „Was, wenn ein Notfall passiert?“ Herr Alesi hat hierfür eine simple Lösung vorgeschlagen: Ein klassisches schnurgebundenes Telefon. Dieses sendet keine Hochfrequenzen und schadet somit nicht unserem Schlaf. Für alle die nicht auf Ihr Handy im Schlafzimmer verzichten wollen und trotzdem erreichbar sein möchten, empfiehlt Herr Alesi, nur die mobilen Daten am Handy auszuschalten.

Abschließend wurden weitere Themenblöcke wie Powernapping, Pausenzeiten und Schlafzimmerausstattungen besprochen. Zum Schluss erhielten alle Teilnehmer eine kleine Schlafcheckliste, mit welcher Sie ihren nächtlichen Schlaf selbstständig bewerten können. Wir bedanken uns bei allen Teilnehmern und wünschen gute Erholung.

Nach oben